Unbekannte Täter haben in der Dorfaue von Schöneiche (Brandenburg) einen jüdischen Gedenkstein geschändet. Es wurden mehrere Metallbuchstaben herausgerissen und der Davidstern abgebrochen. In der Nacht vom 27. auf den 28. hatten mutmaßliche Rechtsextremisten den parteilose Schöneicher Bürgermeister als "Volksfeind" beschimpft. Die Polizei sieht eine mögliche Verbindnung zu dem kürzlich in der Kulturgießerei gefeierten jüdischen Laubhüttenfest.
Quelle:
Tagesspiegel.de:
"Jüdische Gedenkstätte verwüstet"
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Juden-Rechtsextremismus-Denkmal;art128,2648261
[Meldung vom: 29. Oktober 2008, 15:11 Uhr - Zugriff am: 29. Oktober 2008, 21:15 Uhr]
Mittwoch, 29. Oktober 2008
29. Oktober 2008: Jüdischer Gedenkstein in Schöneiche geschändet
Ende Oktober 2008: Jüdische Gedenkstätte in Berlin-Mitte geschändet
Unbekannte Täter haben die "Gedenkstätte ehemaliges jüdisches Altenheim" in Berlin-Mitte (Große Hamburger Straße) mit einem aufgemalten Hakenkreuz geschändet.
Quelle:
Tagesspiegel.de:
"Jüdischer Gedenkstein erneut geschändet"
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Mitte-Juedische-Gedenkstaette-Rechsteextremismus;art126,2648051
[Meldung vom: 29. Oktober 2008, 10:36 Uhr - Zugriff am: 29. Oktober 2008, 20:13 Uhr]
Montag, 27. Oktober 2008
Oktober 2008: Hakenkreuz-Schmiererei in Potsdam
Unbekannte Täter haben im Tunneldurchgang des Potsdamer S-Bahnhof Griebnitzsee ein ca. 1,40 mal 1,25 Meter großes Hakenkreuz geschmiert. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisation auf. Die Schmiererei wurde am 27. Oktober 2008 entdeckt.
Quelle:
b2b-deutschland.de:
"NS-Schmierereien am S-Bahnhof Griebnitzsee entdeckt"
http://www.b2b-deutschland.de/berlin/region/detail_ddpb2b_2251163210.php
[Meldung vom: 27. Oktober 2008, 15:05 Uhr - Zugriff am: 27. Oktober 2008, 21:01 Uhr]
Dienstag, 21. Oktober 2008
18. Oktober 2008: Straßenbahn-Kontrolleur äußert rassistische Beleidigung
Ein Kontrolleur der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat am 18. Oktober eine Frau rassistisch beleidigt. Die 48-jährige Mazedonierin fuhr in der Straßenbahn M 8 in Lichtberg ohne einen gültigen Fahrschein. Der Angestellte der BVG äußerte die Beleidigungen während der Feststellung der Personalien. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle:
taz.de:
"Kontrolleur ist fremdenfeindlich"
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/?dig=2008%2F10%2F21%2Fa0119&cHash=333bc2ed22
[Meldung vom: 21. Oktober 2008, ohne Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 21. Oktober 2008, 20:55 Uhr]
Sonntag, 19. Oktober 2008
Oktober 2008: Hakenkreuz-Schmiererei in Löhme (Barnim)
Bislang unbekannte Täter haben die Dorfstraße von Löhme (Barnim) mit mehreren Hakenkreuzen in silberner Farbe beschmiert. Die Tat wurde am 17. Oktober 2008 entdeckt.
Quelle:
Welt.de:
"Hakenkreuze auf Dorfstraße - Polizei ermittelt"
http://newsticker.welt.de/index.php?channel=pol&module=dpa&id=19264590
[Meldung vom: 19. Oktober 2008, 17:15 Uhr - Zugriff am: 19. Oktober 2008, 20:44 Uhr]
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Oktober 2008: Jüdischer Friedhof in Weyhers geschändet
Unbekannte Täter haben den jüdischen Friedhof in Weyhers (Landkreis Fulda) geschändet. Zwei Grabsteine wurden - vermutlich zwischen dem 9. und 14. Oktober - mit rechtsextremen Parolen besprüht. Die Polizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Der Friedhof war in den vergangenen Jahren schön häufiger Ziel von Anschlägen.
Quelle:
Fuldaerzeitung.de:
"Weyhers: Jüdischer Friedhof geschändet"
http://www.fuldaerzeitung.de/newsroom/polizei/dezentral/polizei/art20828,708546
[Meldung vom: 16. Oktober 2008, 17:50 Uhr - Zugriff am: 16. Oktober 2008, 20:27 Uhr]
11./12. Oktober 2008: Hakenkreuz-Schmiererei in Hofbieber
Hofbieber - Bislang unbekannte Täter sprühten am vergangenen Wochenende mit Bauschaum ein 6 x 6 Meter großes Hakenkreuz und die Zahl "88" im Mittelkreis eines Hartplatzes einer Schule im Schulweg auf. Durch den Hausmeister wurde dann die Schmiererei festgestellt und der Polizei gemeldet. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Ein konkreter Tatverdacht ergibt sich derzeit nicht.
[Bei diesem Text handelt es sich um den zitierten Originaltext der Polizeipressestelle des Polizeipräsidiums Osthessen.]
Quelle:
Presseportal.de:
"POL-FD: Medieninformationen vom 16.10.2008 - Hakenkreuz auf Sportplatz gesprüht"
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43558/1283597/polizeipraesidium_osthessen_fulda_huenfeld_hilders
[Meldung vom: 16. Oktober 2008, 15:44 Uhr - Zugriff am: 16. Oktober 2008, 20:20 Uhr]
Mittwoch, 15. Oktober 2008
14./15. Oktober 2008: Hakenkreuz-Schmiererei in Horstmar
POL-ST: Horstmar, Sachbeschädigung
Horstmar (ots) - Die Polizei sucht Zeugen, die in der Nacht zum Mittwoch (15. Oktober) auf eine Sachbeschädigung in der Ortsmitte von Leer aufmerksam geworden sind. Unbekannte Personen hielten sich dort nach 23.00 Uhr am Eingang einer Gaststätte auf. Am frühen Mittwochmorgen, gegen 06.30 Uhr, stellte der Gastwirt fest, dass die Täter die Tür beschmiert hatten. Mit goldener Farbe sprühten die Unbekannten ein etwa 20 cm x 20 cm großes Hakenkreuz auf. Dieses ließ sich mit einfachen Mitteln nicht sofort wieder entfernen. Die Polizei hat wegen der Sachbeschädigung und wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein Strafverfahren eingeleitet. Die Beamten prüfen auch, ob ein Zusammenhang zu einem ähnlichen Vorfall aus der Nacht zum 29. September besteht. Unbekannte Personen hatten in den Lack des im Hof der Gaststätte geparkten Mazda ebenfalls ein Hakenkreuz geritzt.
[Bei diesem Text handelt es sich um den zitierten Originaltext der Polizeipressestelle Landrat Steinfurt.]
Quelle:
Presseportal.de:
"POL-ST: Horstmar, Sachbeschädigung"
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43526/1282915/polizei_steinfurt
[Meldung vom: 15. Oktober 2008, 16:03 Uhr - Zugriff am: 15. Oktober 2008, 20:45 Uhr]
13./14. Oktober 2008: Gedenkstätten für Opfer des NS-Regimes geschändet
Unbekannte Täter haben in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober in Kamenz zwei erst kürzlich eingerichtete Gedenkorte für Opfer des nationalsozialistischen Herrschaftsregimes geschändet. Sie übergossen den in der Nähe des Marktplatzes für den Kamenzer Kaufmann Adolf Grünberger erst einen Tag vor der Tat verlegten Stolperstein mit Teer. Außerdem wurde die an einer Häuserwand befestigte Bronzetafel für den im Konzentrationslager Dachau umgekommenen Kaplan Bernhard Wensch gestohlen.
Quelle:
Ad-hoc-news.de:
"Ermittlungen nach Schändung von Gedenkorten für NS-Opfer"
http://www.ad-hoc-news.de/de/Drucken/19752698
[Meldung vom: 15. Oktober 2008, 17:05 Uhr - Zugriff am: 15. Oktober 2008, 20:31 Uhr]
Dienstag, 14. Oktober 2008
13. Oktober 2008: Serbisches Brüderpaar rassistisch beleidigt
Ein 35-jähriger Mann hat am 13. Oktober seine Nachbarn, zwei Brüder aus Serbien, in ihrem Wohnhaus im Baumschulenweg in Berlin-Treptow rassistisch beleidigt. Der Mann hatte den 15- und 20-Jährigen zuvor mit einem Stein beworfen. Die Brüder hatten den Tatverdächtigen bereits mehrmals wegen ähnlich gelagerter Vorfälle bei der Polizei angezeigt. Der Staatsschutz hat Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung aufgenommen.
Quelle:
Tagesspiegel.de:
"Angriff auf serbisches Geschwisterpaar "
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Fremdenfeindlichkeit;art126,2636233
[Meldung vom: 14. Oktober 2008, 17:15 Uhr - Zugriff am: 14. Oktober 2008, 20:33 Uhr]
Mittwoch, 8. Oktober 2008
7. Oktober 2008: Vietnamesin rassistisch beleidigt und geschlagen
Ein 28-jähriger Mann hat am 7. Oktober eine 22-jährige Vietnamesin in einem Lichtenberger Hausflur rassistisch beleidigt und gegen den Kopf geschlagen. Ein Zeuge rief die Polizei, die den Täter vorübergehend in Gewahrsam nahm und erkennungsdienstlich behandelte. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
Quelle:
Tagesspiegel.de:
"Fremdenfeindlicher Angriff auf Vietnamesin"
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Lichtenberg-Rechtsextremismus;art126,2631436
[Meldung vom: 8. Oktober 2008, 15:14 Uhr - Zugriff am: 8. Oktober 2008, 20:37 Uhr]
Freitag, 3. Oktober 2008
2./3. Oktober 2008: Kameruner in Fürstenwalde mit Messer verletzt
Ein unbekannter Täter hat in der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober in Fürstenwalde (Landkreis Oder-Spree) einen 19-jährigen Kameruner mit einem Messer schwer verletzt. Dessen 16 Jahre alter Begleiter, ein Deutscher arabischer Herkunft, erlitt leichte Verletzungen. Beide Opfer wurden in einem Krankenhaus behandelt. Die Behörden schließen ein "fremdenfeindliches" Tatmotiv nicht aus. Die Kriminalpolizei und der Staatsschutz haben Ermittlungen eingeleitet.
Quelle:
Tagesspiegel.de:
"Afrikaner in Fürstenwalde schwer mit Messer verletzt"
http://www.tagesspiegel.de/berlin/art17599,2627977
[Meldung vom: 3. Oktober 2008, 12:41 Uhr - Zugriff am: 3. Oktober 2008, 20:44 Uhr]
Montag, 29. September 2008
28. September 2008: Türke in Spremberg rassistisch beleidigt und attackiert
Zwei 28 und 33 Jahre alten Männer haben am 28. September in Spremberg einen 35-jährigen Türken auf offener Straße rassistisch beleidigt, geschlagen und getreten. Die Polizei schließt einen "fremdenfeindlichen" Hintergrund der Tat nicht aus. Die beiden Täter wurden festgenommen. Gegen sie wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Zu den Verletzungen des Opfers machte die Polizei keine Angaben.
Quelle:
PR-Inside.de:
"Türke in Spremberg zusammengeschlagen"
http://www.pr-inside.com/de/tuerke-in-spremberg-zusammengeschlagen-r834545.htm
[Meldung vom: 29. September 2008, 20:23 Uhr - Zugriff am: 29. September 2008, 20:58 Uhr]
29. September 2008: Jüdischer Friedhof in Berlin geschändet
Der Jüdische Friedhof in Berlin-Mitte (Großen Hamburger Straße) ist nur eine Woche nach seiner Wiedereröffnung geschändet worden. Unbekannte Täter haben eine Informationstafel auf dem Friedhof mit antisemitischen Parolen beschmiert.
Quelle:
Tagesspiegel.de:
"Jüdischer Friedhof beschmutzt"
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Juedischer-Friedhof;art126,2625241
[Meldung vom: 29. September 2008, 12:03 Uhr - Zugriff am: 29. September 2008, 20:46 Uhr]
Sonntag, 28. September 2008
27. September 2008: Fahrgast beleidigt Busfahrer rassistisch
Ein 19-jähriger Mann hat am 27. September an der Haltestelle Niederneuendorfer Allee in Berlin (Spandau) einen 32-jährigen BVG-Busfahrer rassistisch beleidigt: Der Busfahrer habe als Ausländer keinen Anspruch auf einen Arbeitsplatz, der Pöbler forderte die Gaskammer. Außerdem zeigte der 19-jährige Mann den "Hitler-Gruß", er soll angeblich psychisch gestört sein. Die Polizei ermittelt wegen Beleidigung, Volksverhetzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Quellen:
Tagesspiegel.de:
"19-Jähriger zeigt BVG-Busfahrer "Hitler-Gruß""
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-BVG-Busfahrer-Fremdenfeindlichkeit-Spandau;art126,2624505
[Meldung vom: 28. September 2008, 11:06 Uhr - Zugriff am: 28. September 2008, 20:30 Uhr]
PR-Inside.de:
"BVG-Busfahrer wegen seiner Hautfarbe beleidigt"
http://www.pr-inside.com/de/bvg-busfahrer-wegen-seiner-hautfarbe-beleidigt-r832540.htm
[Meldung vom: 28. September 2008, 14:48 Uhr - Zugriff am: 28. September 2008, 20:32 Uhr]
Freitag, 26. September 2008
25. September 2008: Antisemitische und rassistische Musik
Sechs Personen haben in einer Wohnung in Fürstenwalde am 25. September in hoher Lautstärke Musik mit rassistischen und antisemitischen Texten gehört. Anwohner riefen die Polizei. Die 15 bis 28 Jahre alten Frauen und Männer, die teilweise wegen Raub, Diebstahl und politisch motivierten Straftaten polizeilich bekannt sind, wurden vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Quelle:
PR-Inside.com:
"Sechs Menschen wegen rechtsextremer Musik in Gewahrsam genommen"
http://www.pr-inside.com/de/sechs-menschen-wegen-rechtsextremer-musik-r829650.htm
[Meldung vom: 26. September 2008, 13:34 Uhr - Zugriff am: 26. September 2008, 20:48 Uhr]
25./26. September 2008: Rechtsextremistische Schmierereien in Westerstede
POL-OL: Rechtsextremistische Schmierereien in Westerstede - mutmaßliches Tätertrio von der Polizei ermittelt
Oldenburg (ots) - In der Nacht zu Freitag hatten zunächst unbekannte Täter in großen Bereichen der Kreisstadt Westerstede rechtsextremistische Symbole und Parolen an Häuserwände und zwei geparkte Autos gesprüht. Auch wurden Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof in der Straße "Am Esch" von den unfassbaren Kritzeleien nicht verschont. Nach Bekanntwerden dieser Schmiererein haben Jugendsachbearbeiter aus Westerstede und Ermittler des Staatschutzkommissariates aus Oldenburg alles daran gesetzt die begangenen Straftaten aufzuhellen. Im Zuge der intensiv geführten Ermittlungen und Erkenntnissen des Westersteder Streifendienstes aus der Nacht, richtete sich der Verdacht gegen einen Heranwachsenden aus Apen, der ab und zu in Westerstede bei einem Bekannten übernachte. In einer Westersteder Wohnung wurden die drei mutmaßlichen Täter im Alter von 16,18 und 20 Jahren gegen Mittag vorläufig festgenommen. Der jüngste des Trios, in Hamburg wohnhaft und in Westerstede zu Besuch, hüllte sich in Schweigen zu den Vorwürfen. Seine Komplizen, ein in ebenfalls in Hamburg wohnhafter 18-jähriger und ein aus dem Landkreis stammender 20-jähriger räumten die Begehungen der Taten aus der Nacht ein. Alle drei sind bislang aber wegen derartiger Delikte polizeilich nicht in Erscheinung getreten. Der durch die Schmierereien angerichtete Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere 1.000,- Euro. Mitarbeiter der Stadt beginnen bereits mit der Säuberung der verunstalteten Flächen. Im Anschluss an die Vernehmung wurden die 18- und 20-jährigen Beschuldigten nach Hause entlassen. Seitens der Polizei ist angestrebt den 16-jährigen Beschuldigten von seinen Erziehungsberechtigen aus Hamburg abholen zu lassen.
[Bei diesem Text handelt es sich um den zitierten Originaltext der Polizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland.]
Quelle:
Presseportal.de - Polizeiinspektion Oldenburg - Stadt / Ammerland:
"POL-OL: Rechtsextremistische Schmierereien in Westerstede - mutmaßliches Tätertrio von der Polizei ermittelt"
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/68440/1272184/polizeiinspektion_oldenburg_stadt_ammerland
[Meldung vom: 26. September 2008, 16:17 Uhr - Zugriff am: 26. September 2008, 20:42 Uhr]
25. September 2008: 19-jähriger Mann von Skinheads überfallen
POL-GI: 19-Jähriger von Skinheads überfallen
Gießen (ots) - Gießen: Am Donnerstag, dem 25.9.08, gg. 21.30 Uhr, wurde ein 19-Jähriger von vier Unbekannten überfallen. Nach Angaben des Geschädigten sei er in der Walltorstraße/Ecke J.F.-Kennedy-Platz von 4 Männern von seinem Fahrrad herunter geholt, beleidigt, geschlagen und getreten worden. Als er am Boden lag, habe ihn einer der Täter mit einem Messer bedroht. Die Unbekannten seien geflüchtet, als sich Passanten eingemischt hätten. Es habe sich um 4 Personen mit kahl geschorenen Köpfen, grünen Bomberjacken, schwarzen Hosen und Springerstiefeln mit weißen Schnürsenkeln gehandelt. Einer sei ca. 20-30 Jahre alt, ca. 190 cm groß und kräftig gewesen, er habe eine Brille getragen. Ein Zweiter sei ebenfalls 20-30 Jahre alt, ca. 180 cm groß und ca. 115 Kg schwer gewesen. Er habe ein weiß-rot-schwarzes Hakenkreuz auf der Rückseite seiner Jacke gehabt. Der Dritte sei ca. 18-22 Jahre alt, ca. 180 cm groß gewesen und habe einen kleinen Bart von der Unterlippe bis zum Kinn gehabt. Der Vierte sei ca. 165 cm groß und kräftig gewesen. Er habe einen Bart und Koteletten gehabt und sei der Messerträger gewesen.
[Bei diesem Text handelt es sich um den zitierten Originaltext des Polizeipräsidiums Mittelhessen.]
Quelle:
Presseportal.de - Polizeipräsidium Mittelhessen:
"POL-GI: 19-Jähriger von Skinheads überfallen"
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43559/1272099/polizeipraesidium_mittelhessen_giessen
[Meldung vom: 26. September 2008, 14:38 Uhr - Zugriff am: 26. September 2008, 20:37 Uhr]
Dienstag, 23. September 2008
20./21. September: Autos mit Hakenkreuzen beschädigt
Unbekannte Täter haben in der Nacht vom 20. auf den 21. September in Norderstedt 16 Fahrzeuge u. a. mit sechs Hakenkreuz-Ritzereien beschädigt. Die Staatsschutzabteilung der Bezirkskriminalinspektion Kiel wurde eingeschaltet, der Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen.
Quelle:
Abendblatt.de - Hamburger Abendblatt:
"Glashütte: Unbekannte ritzen Hakenkreuze in geparkte Fahrzeuge. Jetzt ermittelt der Staatsschutz"
http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/23/941810.html
[Meldung vom: 23. September 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 23. September 2008, 20:51 Uhr]
Sonntag, 21. September 2008
20./21. September: Gruppe Rechtsextremer greift fünf junge Leute an
Eine Gruppe von acht bis zehn Rechtsextremen hat in der Nacht vom 20. auf den 21. September in Magdeburg fünf junge Leute im Alter zwischen 18 und 27 Jahren attackiert. Die Opfer erlitten Blutergüsse und Platzwunden. Vor dem Angriff wurden sie mit dem Ausspruch "Den Zecken hauen wir eine drauf" verbal angegriffen. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Die Polizei teilte mit, dass die Opfer nach eigenen Angaben nicht zur linken Szene gehören.
Quelle:
LVZ-Online.de - Leipziger Volkszeitung:
"Mutmaßliche Rechtsextreme greifen junge Leute in Magdeburg an"
http://www.lvz-online.de/aktuell/content/73648.html
[Meldung vom: 21. September 2008, 17:51 Uhr - Zugriff am: 21. September 2008, 20:33 Uhr]