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Montag, 21. September 2009

20./21. September 2009: Brandanschlag auf Restaurant in Schwarzenbek

In der Nacht vom 20. auf den 21. September hat ein bislang unbekannter Täter mit drei Molotowcocktails einen Brandanschlag auf das Restaurant "Feuerschloss" in Schwarzenbek (Kreis Herzogtum Lauenburg) verübt. Die Gaststätte wird von einem persischen Gastronom betrieben. Inzwischen hat sich ein Mann, der vermutlich Mitglied der rechten Szene ist, zum dem Anschlag bekannt. Er meldete sich mit den Worten "Hier ist der Brandanschläger von Schwarzenbek" auf dem Mobiltelefon einen Mitarbeiters der Lübecker Nachrichten. "Wir wollten ihnen nur mitteilen, dass das hier nur der Anfang war. Davon haben wir auch die Polizei informiert." Die "Scheiß Kanaken" müssten raus, forderte der Anrufer. Ein weitere Schwarzenbeker Gastronom erhielt am 21. September per Telefon eine Drohung. Senol Caliskan, Betreiber des türkischen Restaurants DöBap in der Lauenburger Straße teilte mit, dass der Anrufer gedroht habe "Heute nacht seid ihr dran". Noch am Vormittag des 21. Septembers, vor dem Bekenneranruf, hatte die Polizei angegeben, bei dem Brandanschlag sei bislang nicht von einem rassistischen Hintergrund auszugehen.

Quelle:
LN-Online.de - Lübecker Nachrichten:
"Anschlag auf Szenelokal in Schwarzenbek: Bekenneranruf bei den LN - und eine neue Drohung!"
http://www.ln-online.de/regional/lauenburg/2660474/Schwarzenbek:_Molotowcocktails_fliegen_ins_Szenelokal.htm
[Meldung vom: 21. September 2009, 17:15 Uhr - Zugriff am: 21. September 2009, 19:40Uhr]

Freitag, 18. September 2009

18. September 2009: Neonazis attackieren Politiker der Linken

Zwei Neonazis im Alter von 28 und 36 Jahren haben am 18. September in Lübeck den Kreisvorsitzenden und Bürgerschaftsabgeordnete der Linken, Ragnar Lüttke, angegriffen und gegen die Glasscheibe der Stadtbibliothek geschleudert. Zuvor haben sie die Fahne der Linkspartei aus einer Halterung gerissen und versucht, diese anzuzünden. Vor dem Eintreffen der Polizei sollen die Männer "Heil Hitler" und "Sieg Heil" gerufen haben.

Quellen:
LN-Online.de - Lübecker Nachrichten:
"Rechter Angriff auf Linken-Büro in Lübeck"
http://www.ln-online.de/artikel/2659481
[Meldung vom: 18. September 2009, 21:27 Uhr - Zugriff am: 18. September 2009, 21:44 Uhr]

Focus.de:
"Neonazis verletzen Linke-Politiker"
http://www.focus.de/politik/deutschland/luebeck-neonazis-verletzen-linke-politiker_aid_437174.html
[Meldung vom: 19. September 2009, 12:25 Uhr - Zugriff am: 1. September 2009, 20:27 Uhr]

September 2009: Wahlplakat von Yildiz Yüce mit Hakenkreuz beschmiert

Unbekannte Täter haben ein Wahlplakat von Yildiz Yüce in Lübeck am Brink mit einem Hakenkreuz beschmiert und ihren Namen durchgestrichen. Yüce tritt zur Landtagswahl 2009 in Schleswig-Holstein als Direktkandidatin von Grüne/Bündnis 90 für den Wahlkreis 37 - Lübeck-Süd an.

Quelle:
HL-Live.de:
"Nazis beschmieren Wahlplakat"
http://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=55608
[Meldung vom: 18. September 2009, 15:18 Uhr - Zugriff am: 18. September 2009, 20:06 Uhr]

Montag, 17. August 2009

17. August 2009: Polizei stoppt Aufmarsch

In Kellinghusen (Kreis Steinburg) hat die Polizei am 17. August einen nicht genehmigten Aufmarsch Rechtsradikaler aufgelöst. Die etwa 20 bis 30 Personen waren zum Todestag von Rudolf Hess vorwiegend aus Kiel und Hamburg zusammengekommen. Beim Eingreifen der Polizei fuhr ein Rechtsradikaler mit einem Auto auf die Einsatzkräfte zu. Drei Polizisten erlitten dabei Beinverletzungen. Der Fahrer erhielt eine Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.

Quelle:
Welt.de:
"Polizei stoppt Aufmarsch Rechtsradikaler"
http://newsticker.welt.de/?module=dpa&id=22130996
[Meldung vom: 18. August 2009, 16:16 Uhr - Zugriff am: 18. August 2009, 20:07 Uhr]

Dienstag, 23. September 2008

20./21. September: Autos mit Hakenkreuzen beschädigt


Unbekannte Täter haben in der Nacht vom 20. auf den 21. September in Norderstedt 16 Fahrzeuge u. a. mit sechs Hakenkreuz-Ritzereien beschädigt. Die Staatsschutzabteilung der Bezirkskriminalinspektion Kiel wurde eingeschaltet, der Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen.

Quelle:
Abendblatt.de - Hamburger Abendblatt:
"Glashütte: Unbekannte ritzen Hakenkreuze in geparkte Fahrzeuge. Jetzt ermittelt der Staatsschutz"
http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/23/941810.html
[Meldung vom: 23. September 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 23. September 2008, 20:51 Uhr]

Mittwoch, 9. Juli 2008

8. Juli 2008: Jüdischer Friedhof in Elmshorn geschändet


Am 8. Juli 2008 ist der jüdische Friedhof in Elmshorn geschändet worden. Die Täter haben die Tür der Friedhofskapelle beschädigt. Erst am 16. Juni wurde die Scheibe des jüdischen Gebetshaus in Pinneberg mit einem Pflasterstein zerstört. Die politische Abteilung der Kriminalpolizei Itzehoe ermittelt.

Quellen:
LN-online.de - Lübecker Nachrichten:
"Droht ein Anschlag in Bad Segeberg?"
http://www.ln-online.de/regional/2423871
[Meldung vom: 9. Juli 2008, 19:30 Uhr - Zugriff am: 9. Juli 2008, 20:29 Uhr]

shz.de - Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag:
"Anschläge auf jüdische Gemeinde"
http://www.shz.de/schleswig-holstein/artikeldetail/article/111/juedische-gemeinde-in-sorge-was-passiert-als-naechstes.html
[Meldung vom: 10. Juli 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 10. Juli 2008, 20:20 Uhr]

Siehe auch:
"16. Juni 2008: Anschlag auf jüdische Gemeinde in Pinneberg"
http://medien-beobachtung.blogspot.com/2008/06/16-juni-2008-anschlag-auf-jdische.html

Sonntag, 6. Juli 2008

6. Juli 2008: Rechtsextremisten verprügeln Mann in Lübeck


POL-HL: HL - Moisling, Brüder-Grimm-Ring
Polizei löst Trinkgelage von 30 Personen auf

Lübeck (ots) - Am Sonntagmorgen, gegen 02.30 Uhr, kam es im Lübecker Stadtteil Moisling zu einem Großeinsatz der Polizei. Etwa 30 Personen, allesamt dem rechten Spektrum zuzuordnen, hatten im Park in der Nähe des Brüder-Grimm-Ringes ein Trinkgelage abgehalten. Als ein 18-jähriger Lübecker zufällig an dieser Gruppe vorbei kam, eskalierte die Situation zum ersten Mal. Mehrere angetrunkenen Personen aus der Gruppe stürzten sich auf den spazieren gehenden Deutschen und schlugen ihn brutal zu Boden. Als das Opfer anschließend wieder zu sich kam, lief es aus dem Park heraus und benachrichtigte die Einsatzkräfte. Sofort machten sich mehrere Streifenwagen und Rettungskräfte auf den Weg zum Einsatzort.

Nach einer medizinischen Erstversorgung vor Ort wurde der 18-Jährige mit schweren Gesichtsverletzungen in die Kieferchirurgie der Uniklinik Lübeck eingeliefert. Lebensgefahr für den jungen Mann besteht nicht, jedoch konnte er ob seiner schwerwiegenden Gesichtsverletzungen noch nicht zum Tathergang befragt werden.

Aufgrund der unübersichtlichen Situation zur nächtlichen Stunde wurden insgesamt 27 Streifenwagenbesatzungen aus verschiedenen Polizeidirektionen zum Einsatzort entsandt. Über 50 Beamte umstellten den Park und stießen nach und nach auf die weitläufig verstreute Gruppe. Die überwiegend stark angetrunkenen Männer und Frauen im Alter zwischen 20 und 32 Jahren, angereist aus dem gesamten Bundesgebiet, hatten anlässlich eines Geburtstages eines 22-jährigen Lübeckers im Park ein Gelage abgehalten.

Während der notwendig gewordenen Personalienfeststellung kam es immer wieder zu Widerstandshandlungen einzelner aggressiver und uneinsichtiger Personen. Im Laufe der Auseinandersetzung mussten die Beamten Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen. Erst nachdem vier Personen, die sich extrem uneinsichtig verhielten und nicht freiwillig ihre Personalpapiere herausgaben, in den Polizeigewahrsam genommen wurden, beruhigte sich die Lage einigermaßen. Anschließend kamen die anderen Personen den Aufforderungen der Polizei nach und verließen nach der Personalienfeststellung aufgrund eines ausgesprochenen Platzverweises die Örtlichkeit.

Noch in den Morgenstunden erschienen dann etwa 10 Personen aus dieser Gruppe am Polizeigewahrsam und forderten lautstark die "Freilassung" ihrer Mitstreiter, dem wurde natürlich nicht entsprochen. Auch hier mussten die Beamten einen Platzverweis aussprechen, ihm wurde Folge geleistet. Nach und nach bis in die Mittagszeit wurden die im Polizeigewahrsam verbliebenen Störer entlassen.

Zurzeit steht noch nicht fest, welche Personen aus der Gruppe die Körperverletzung begangen haben. Auch ob die begangene Straftat einen politisch motivierten Hintergrund gehabt haben könnte, muss noch ermittelt werden. Die Polizei hat zunächst einmal einen Ermittlungsvorgang wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung zum Nachteil des 18-jährigen Deutschen eingeleitet. Alles Weitere müssen die nächsten Untersuchungen ergeben. Polizisten wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.

[Bei diesem Text handelt es sich um den zitierten Originaltext der Polizeidirektion Lübeck.]

Quelle:
Presseportal.de - Polizeidirektion Lübeck:
"POL-HL: HL - Moisling, Brüder-Grimm-Ring - Polizei löst Trinkgelage von 30 Personen auf"
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43738/1223534/polizeidirektion_luebeck
[Meldung vom: 6. Juli 2008, 11:49 Uhr - Zugriff am: 6. Juli 2008, 20:29 Uhr]

Mittwoch, 18. Juni 2008

16. Juni 2008: Anschlag auf jüdische Gemeinde in Pinneberg


Unbekannte Täter haben am 16. Juni einen Pflasterstein gegen die doppelt verglaste Scheibe des Betsaal der jüdischen Gemeinde in Pinneberg geworfen. Die Scheibe ging dabei zu Bruch. Der Gemeindevorsitzende, Wolfgang Seibert, geht aufgrund vorangegangener Ereignisse und wegen eines Bekenneranrufs kurz nach der Tat von einem rechtsextremistischen Hintergrund der Tat aus. Der Anrufer, der Stimme nach ein junger Mann, brüllte in das Telefon: "Sowas kann öfter passieren, ihr habt keine Ruhe. Sieg Heil." Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle:
Abendblatt.de - Hamburger Abendblatt:
"Anschlag auf jüdische Gemeinde"
http://www.abendblatt.de/daten/2008/06/18/895428.html
[Meldung vom: 18. Juni 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 18. Juni 2008, 20:30 Uhr]

Donnerstag, 1. Mai 2008

1. Mai 2008: Rechtsextremisten besetzen Zug und grölen Hetzparolen


Am 1. Mai haben etwa 60 zum Teil vermummte Rechtsextremisten in Pinneberg die ersten beiden Waggons eines Regionalzugs, der sich auf dem Weg von Kiel nach Hamburg befand, besetzt und Fahrgäste beleidigt. Reisenden wurde der Zutritt mit den Worten "Dies ist eine geschlosse Gesellschaft" verwehrt. Die Neonazis bemächtigten sich der Lautsprechanlage und verbreiteten darüber Naziparolen und Lieder. Laut Aussage von Passagieren sollen die Neonazis folgende Parolen gegrölt haben: "Ab heute transportiert die Deutsche Bahn AG Ausländer und Deutsche getrennt". Für Ausländer würden "Güterwagen zur Verfügung" stehen. Das Zutrittsverbot würde "nicht für skandinavische Ausländer" und "auch nicht für Ausländer, die einen gültigen Sterilisations-Ausweis haben" gelten.

Der größte Teil der Rechtsextremisten konnte den Regionalexpress in Hamburg-Dammtor ungehindert verlassen. Der Sprecher der Bundespolizei, Matthias Menge, behauptete, dass erst bei Ankunft des Zuges im Bahnhof Dammtor ein Notruf eines Fahrgastes bei der Bundespolizei eingegangen sei. Einige Personen seien noch am Bahnhof angetroffen worden. Man habe die Personalien dieser Personen aufgenommen. Die Einleitung eines Strafverfahrens werde geprüft.

Quellen:
Ad-hoc-news.de:
"Neonazis besetzen Regionalexpress und grölen Hetzparolen"
http://www.ad-hoc-news.de/drucken.html?art_id=16644023
[Meldung vom: 1. Mai 2008, 19:04 Uhr - Zugriff am: 1. Mai 2008, 20:11 Uhr]

Spiegel.de:
"Neonazis grölten Hetzparolen im Zug"
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,551028,00.html
[Meldung vom: 2. Mai 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 2. Mai 2008, 20:17 Uhr]

Abendblatt.de - Hamburger Abendblatt:
"Neonazis grölten Hetzparolen im Zug"
http://www.abendblatt.de/daten/2008/05/02/876186.html
[Meldung vom: 2. Mai 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 2. Mai 2008, 20:23 Uhr]

Dienstag, 6. November 2007

4./5. November 2007: Rechtsradikale Parolen im Reinfelder Schulzentrum


Im Reinfelder Schulzentrum (Kooperative Gesamtschule (KGS) und Förderzentrum (Erich-Kästner-Schule) haben bislang unbekannte Täter vom 4. auf den 5. November 2007 mehrere Gebäude mit Hakenkreuzen und ausländerfeindlichen Schmierereien versehen. Außerdem fanden sich auf dem Schulgelände mehrere hundert Flugblätter im rechtsradikalem Inhalt, u. a. ein Informationszettel der NPD zum Thema Gebietsreform. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung und der Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen aufgenommen.

Quellen:
LN-online.de (Lübecker Nachrichten):
"Nazi-Parolen im Reinfelder Schulzentrum"
http://www.ln-online.de/lokales/2249471
[Meldung vom: 6. November 2007, 0:00 Uhr - Zugriff am: 6. November 2007, 20:39 Uhr]

Abendblatt.de (Hamburger Abendblatt):
"Hakenkreuze am Reinfelder Schulzentrum"
http://www.abendblatt.de/daten/2007/11/07/813685.html
[Meldung vom: 7. November 2007, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 7. November 2007, 20:06 Uhr]

Sonntag, 28. Oktober 2007

27. Oktober 2007: Mann aus Namibia in Lübeck überfallen


In Lübeck ist am Samstag, 27. Oktober 2007, ein Mann aus Namibia von einer siebenköpfigen Gruppe Rechtsradikaker überfallen worden. Der Afrikaner verlor durch den Tritt eines Angreifers ins Gesicht ein Stück eines Zahns. Das Opfer konnte sich in eine Pizzaria retten. Eine Zeugin des Angriffs hatte die Polizei gerufen, die der Gruppe in der Wohnung des Angreifers habhaft werden konnte. Die sechs Männer und eine Frau blieben über Nacht in Haft.

Quellen:
Welt.de:
"Fremdenfeindlicher Angriff in Lübeck - Afrikaner überfallen"
http://newsticker.welt.de/index.php?channel=ham&module=dpa&id=15994284
[Meldung vom: 28. Oktober 2007, 17:06 Uhr - Zugriff am: 28. Oktober 2007, 20:20 Uhr]

Shz.de (sh:z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag GmbH):
"Rechtsradikale überfallen Ausländer in Lübeck"
http://www.shz.de/index.php?RUBRIKID=890&MID=30&REDID=1424301
[Meldung vermutlich vom: 29. Oktober 2007, keine Uhrzeitangabe - Zugriff am: 29. Oktober 2007, 20:30 Uhr]

LN-online.de (Lübecker Nachrichten):
"Nach Überfall auf Afrikaner: Polizei nimmt Skinheads fest"
http://www.ln-online.de/lokales/2245573
[Meldung vom: 30. Oktober 2007, 00:00 Uhr - Zugriff am: 31. Oktober 2007, 20:09 Uhr]