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Dienstag, 6. April 2010

5. April 2010: KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Hakenkreuzen und SS-Runen geschändet

Unbekannte Täter haben am 5. April das frei stehende Mahnmal der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit zwei Hakenkreuz-Schmierereien und SS-Runen geschändet.

Quelle:
Ad-Hoc-News.de:
"KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Nazisymbolen geschändet"
http://www.ad-hoc-news.de/kz-gedenkstaette-neuengamme-mit-nazisymbolen-geschaendet--/de/Nachrichten/21189145
[Meldung vom: 6. April 2010, 19:05 Uhr - Zugriff am: 6. April 2010, 19:35 Uhr]

Montag, 16. November 2009

15. November 2009: Schwarzer Portugiese angegriffen und verletzt

Ein Unbekannter hat am 15. November 2009 einen schwarzen Portugiesen in Hamburg zusammengeschlagen. Das Opfer hatte zuvor mit seinem Auto an der Nordkanalstraße/Nagelsweg an einer Ampel angehalten, als der Täter einen Aufkleben mit dem rassistischen Spruch "Schöner leben ohne Überfremdung - Hamburg muss deutsch bleiben" am Heck des Fahrzeuges befestigte. Als der 37-jährige Portugiese sein Auto verließ, um den Unbekannten zur Rede zu stellen, beschimpfte dieser den Autofahrer und schlug ihm mehrmals ins Gesicht, bis er zu Boden fiel. Der Täter stieg anschließend in ein Auto und flüchtete. Bislang konnten der Täter und der Fahrer nicht gefasst werden. Das Opfer wurde mit Verdacht auf Hirnblutungen in ein Krankenhaus eingeliefert und musste sich dort einer Notoperation unterziehen.

Quellen:
Mopo.de - Hamburger Morgenpost:
"Schwarzer beschimpft und niedergeschlagen"
http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20091116/hamburg/panorama/schwarzer_beschimpft_und_niedergeschlagen.html
[Meldung vom: 16. November 2009, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 16. November 2009, 20:30 Uhr]

Taz.de:
"Nazi-Überfall in Hamburg. Mit Fäusten gegen 'Überfremdung'"
http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/mit-faeusten-gegen-%5Cueberfremdung%5C/
[Meldung vom: 17. November 2009, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 17. November 2009, 20:35 Uhr]

Sonntag, 2. November 2008

31. Oktober/1. November 2008: Muslimischer Teil des Öjendorfer Friedhofs geschändet


POL-HH: 081102-2. Muslimische Gräber geschändet - Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen

Hamburg (ots) - Tatzeit: 31.10.2008, 17:30 Uhr bis 01.11.2008, 11:35 Uhr Tatort: Hamburg-Billstedt, Manshardtstraße 200, Friedhof Öjendorf

Nachdem unbekannte Täter 17 Gräber auf dem muslimischen Teil des Öjendorfer Friedhofs geschändet haben, hat die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.

Die Unbekannten beschmierten Grabsteine und Grabplatten. Einige Grabsteine wurden umgeworfen. Die Täter beschmierten die Grabsteine mit Davidsternen und folgenden Schriftzügen: "Fuck Allah" sowie "Allah=Motherficker" und ähnlich. Die Steine wurden zwischenzeitlich wieder aufgerichtet, die Schriftzüge beseitigt. Weiterhin spannten die Täter ein Leinentuch mit einem Hakenkreuz über einige Gräber.

Nach ersten Einschätzungen der Ermittler lassen die Beschmierungen darauf schließen, dass diese antisemitische/fremdenfeindliche Tat zum Nachteil der Muslime offensichtlich durch Wirrköpfe ohne politisches Wissen verübt wurde und in dieser Art und Weise bislang einmalig ist.

[Bei diesem Text handelt es sich um den zitierten Originaltext der Polizei Hamburg, Polizeipressestelle.]

Quelle:
Presseportal.de - Polizei Hamburg, Polizeipressestelle:
"Muslimische Gräber geschändet - Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen"
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6337/1293465/polizei_hamburg
[Meldung vom: 2. November 2008, 12:21 Uhr - Zugriff am: 2. November 2008, 20:57 Uhr]

Mittwoch, 21. Mai 2008

Mai 2008: Türke wird Pachtung eines Kleingartens verweigert


Der Vereinsvorstand des Hamburger Kleingartenverein "Fürstenmoor" lehnte den Antrag eines seit 38 Jahren in Deutschland lebenden Türken auf die Pachtung eines Gartens mit der Begründung ab, dass er ein Türke sei. Türken würden sich aus Sicht des Vereins nicht an Ordnung und Sauberkeit halten. Der Vereinsvorstand Günther Kwint soll auf Nachfrage der Hamburger Morgenpost gesagt haben, dass eine Vermietung an Türken dazu führen würde, dass "dann da drei Tage später 20 Türkenmütter auf dem Rasen sitzen und grillen" würden. So etwas würde nicht gehen. Er sei nicht ausländerfeindlich, da Portugiesen im Gegensatz zu Polen, Russen und Türken in dem Kleingartenverein willkommen seien. Der Dachverband des Vereins hat scharfe Kritik an der Haltung des Vereins geübt. Der Betroffene hat inzwischen einen Garten in einem anderen Verein gefunden.

Quellen:
Netzeitung.de:
"Türken im Spießeridyll unerwünscht"
http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1026817.html
[Meldung vom: 21. Mai 2008, 16:33 Uhr - Zugriff am: 21. Mai 2008, 20:22 Uhr]

Mopo.de - Hamburger Morgenpost:
"Ausländer raus aus dem Kleingarten. Türke wollte Mitglied im Verein "Fürstenmoor" werden"
http://www.mopo.de/2008/20080521/hamburg/panorama/auslaender_raus_aus_dem_kleingarten.html
[Meldung vom: 21. Mai 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 21. Mai 2008, 20:31 Uhr]

Freitag, 9. Mai 2008

8./9. Mai 2008: Ehrenmal im Konzentrationslager Neuengamme geschändet


In der Nacht vom 8. auf den 9. Mai haben unbekannte Täter ein Ehrenmal zum Gedenken an die Häftlinge des Konzentrationslagers Neuengamme in Boizenburg (Landkreis Ludwigslust) geschändet. Das Ehrenmal wurde beschädigt und u. a. mit einem Hakenkreuz beschmiert. Der Polizeiliche Staatsschutz der Kriminalpolizei Schwerin hat Ermittlungen wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und gemeinschädlicher Sachbeschädigung aufgenommen.

Quelle:
Ostsee-Zeitung.de:
"Ehrenmal für KZ-Häftlinge geschändet"
http://www.ostsee-zeitung.de/online-extras_zusatzinfo.phtml?SID=fb70adea45fdc14144ba16af82306280&Param=DB-Beitrag&ID=877216
[Meldung vom: 9. Mai 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 9. Mai 2008, 20:40 Uhr]

Freitag, 2. Mai 2008

Mai 2008: Rechtsextremisten greifen Afrikaner an


Drei Rechtsextremisten haben in Hamburg einen Afrikaner an einer Bushaltestelle beleidigt und angegriffen. Ein Täter schlug dem Mann in den Bauch, ein anderer versetzte ihm einen Faustschlag ins Gesicht. Der Afrikaner floh in einen Bus, verfolgt von den drei Tätern. Das Opfer konnte im Bus die Polizei verständigen. Der Busfahrer hielt an einer Haltestelle an, um dort auf die Polizei zu warten. Die drei Täter öffneten daraufhin eine der Türen selber und konnten entkommen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle:
RP-online.de - Rheinische Post:
"Farbschmierereien am Dönberg"
http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/562924/Neonazis-greifen-Afrikaner-an.html
[Meldung vom: 2. Mai 2008, 13:59 Uhr - Zugriff am: 2. Mai 2008, 20:41 Uhr]

Donnerstag, 1. Mai 2008

1. Mai 2008: Rechtsextremisten besetzen Zug und grölen Hetzparolen


Am 1. Mai haben etwa 60 zum Teil vermummte Rechtsextremisten in Pinneberg die ersten beiden Waggons eines Regionalzugs, der sich auf dem Weg von Kiel nach Hamburg befand, besetzt und Fahrgäste beleidigt. Reisenden wurde der Zutritt mit den Worten "Dies ist eine geschlosse Gesellschaft" verwehrt. Die Neonazis bemächtigten sich der Lautsprechanlage und verbreiteten darüber Naziparolen und Lieder. Laut Aussage von Passagieren sollen die Neonazis folgende Parolen gegrölt haben: "Ab heute transportiert die Deutsche Bahn AG Ausländer und Deutsche getrennt". Für Ausländer würden "Güterwagen zur Verfügung" stehen. Das Zutrittsverbot würde "nicht für skandinavische Ausländer" und "auch nicht für Ausländer, die einen gültigen Sterilisations-Ausweis haben" gelten.

Der größte Teil der Rechtsextremisten konnte den Regionalexpress in Hamburg-Dammtor ungehindert verlassen. Der Sprecher der Bundespolizei, Matthias Menge, behauptete, dass erst bei Ankunft des Zuges im Bahnhof Dammtor ein Notruf eines Fahrgastes bei der Bundespolizei eingegangen sei. Einige Personen seien noch am Bahnhof angetroffen worden. Man habe die Personalien dieser Personen aufgenommen. Die Einleitung eines Strafverfahrens werde geprüft.

Quellen:
Ad-hoc-news.de:
"Neonazis besetzen Regionalexpress und grölen Hetzparolen"
http://www.ad-hoc-news.de/drucken.html?art_id=16644023
[Meldung vom: 1. Mai 2008, 19:04 Uhr - Zugriff am: 1. Mai 2008, 20:11 Uhr]

Spiegel.de:
"Neonazis grölten Hetzparolen im Zug"
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,551028,00.html
[Meldung vom: 2. Mai 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 2. Mai 2008, 20:17 Uhr]

Abendblatt.de - Hamburger Abendblatt:
"Neonazis grölten Hetzparolen im Zug"
http://www.abendblatt.de/daten/2008/05/02/876186.html
[Meldung vom: 2. Mai 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 2. Mai 2008, 20:23 Uhr]

Donnerstag, 20. März 2008

März 2007: Gegen Kreisvorsitzenden der Jungen Union in Hamburg wird wegen Beleidigung ermittelt


Wie jetzt bekannt wurde, ermittelt die Staatsanwaltschaft Hamburg gegen den Kreisvorsitzenden der Jungen Union in Hamburg-Nord, Alexander Weiß, wegen Beleidigung. Laut Informationen der BILD-Zeitung soll der 22-jährige Weiß nach Zeugenaussagen im Oktober 2007 auf einem Juristen-Treffen eine südländisch aussehende Studentin als "Niggerschlampe" beschimpft und mit Bierdeckeln beworfen haben. Zudem soll Weiß gesagt haben, dass "Nicht-Arier" eine "Schande für das Juristentum" seien.

Quellen:
Sueddeutsche.de:
"Rechtsaußen-Vorwürfe gegen JU-Chef: CDU auf Tauchstation"
http://www.sueddeutsche.de/deutschland/artikel/88/164623/
[Meldung vom: 20. März 2008, 15:00 Uhr - Zugriff am: 20. März 2008, 21:15 Uhr]

Welt.de:
" Nazi-Skandal um CDU-Nachwuchspolitiker"
http://www.welt.de/politik/article1822594/Nazi-Skandal_um_CDU-Nachwuchspolitiker.html?page=1#article_readcomments
[Meldung vom: 20. März 2008, 16:37 Uhr - Zugriff am: 20. März 2008, 21:23 Uhr]

Ad-hoc-news.de:
"Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Hamburger JU-Kreischef"
http://www.ad-hoc-news.de/drucken.html?art_id=16009865
[Meldung vom: 21. März 2008, 11:06 Uhr - Zugriff am: 20. März 2008, 21:27 Uhr]

Mittwoch, 9. Januar 2008

8. Januar 2008: Zwei Frauen mit Migrationshintergrund in Hamburg verprügelt


Am 8. Januar 2008 hat ein Deutscher in Hamburg zwei deutsche Frauen mit Migrationshintergrund in der U-Bahn angegriffen und verletzt. Der Mann stand unter Alkoholeinfluss und pöbelte so laut im Wagen, dass eine der beiden Frauen ihn bat, leiser zu sein. Daraufhin beleidigte er die Frauen mit rassistischen Äußerungen. Anschließend schlug er einer der Frauen ins Gesicht und verletzte sie mit einer Bierflasche. Keiner der anderen Fahrgäste kam den Angegriffenen zu Hilfe. Gegen den Täter wurde Untersuchungshaft erlassen.

Quelle:
Abendblatt.de - Hamburger Abendblatt:
"Frauen in der U 1 verprügelt - keiner half"
http://www.abendblatt.de/daten/2008/01/09/834895.html?prx=1
[Meldung vom: 9. Januar 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 9. Januar 2008, 20:00 Uhr]

Donnerstag, 13. September 2007

Frühjahr 2007: Ghanaer durch Hamburg-Barmbek gehetzt


Bereits im Frühjahr 2007 ist ein Ghanaer von Rechtsextremen durch den hamburgerischen Stadtteil Barmbek-Nord gehetzt worden. Obwohl der Angegriffene um Hilfe schrie, hielt keines der vorbeifahrenden Autos an. Erst vor seiner Haustür kam dem Ghanaer ein Nachbar zu Hilfe, der einen der Täter so lange festhalten konnte, bis die Polizei eintraf. Die beiden anderen Täter konnten ebenfalls gefasst werden.

Quelle:
Welt Online - Welt.de:
"Hetzjagd auf Ausländer in Barmbek"
http://www.welt.de/hamburg/article1181806/Hetzjagd_auf_Auslaender_in_Barmbek.html
[Meldung vom: 13. September 2007, 17:42 Uhr - Zugriff am: 13. September 2007, 20:44 Uhr]