Samstag, 13. Dezember 2008

12. Dezember 2008: Mann antisemtisch beleidigt und verletzt


Am 12. Dezember hat ein 22-jähriger Mann einen 20-Jährigen in Berlin-Mahlsdorf in einem BVG-Bus der Linie 195 in der Hönower Straße antisemtisch angepöbelt und mit einem Faustschlag ins Gesicht und einem Fusstritt gegen den Kopf schwer verletzt. Das Opfer musste mit Knochenbrüchen im Gesicht und einer Gehirnerschütterung im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei konnte den Täter festnehmen. Der Staatsschutz ermittelt gegen ihn wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung.

Quelle:
Ad-hoc-news.de:
"20-Jähriger antisemitisch beleidigt und schwer verletzt"
http://www.ad-hoc-news.de/20-jaehriger-antisemitisch-beleidigt-und-schwer-verletzt--/de/Regional/Berlin/19931218
[Meldung vom: 13. Dezember 2008, 17:47 Uhr - Zugriff am: 13. Dezember 2008, 20:10 Uhr]

Dezember 2008: Schiedsrichter rassistisch beleidigt


Der 32-jährige Schiedsrichter Bahri Uyar wurde während des Verbandsspiels zwischen dem TSV Haunstetten und dem KSV Trenk rassistisch beleidigt, nachdem er wegen eines absichtlichen Handspiels einem Haunstetter Spieler die Gelb-Rote Karte gezeigt hatte. Unter anderem soll der Spieler gesagt haben: "Dich sollte man mit deiner Familie in die Gaskammer stecken!"

Quelle:
Ausgsburger-Allgemeine.de:
"Schiedsrichter: Rassismus auf dem Fußballplatz"
http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Lokales/Augsburg-Stadt/Lokalsport/Artikel,-Fremdenhass-gegen-Schiedsrichter-_arid,1418326_regid,2_puid,2_pageid,9114.html
[Meldung vom: 13. Dezember 2008, 10:00 Uhr - Zugriff am: 13. Dezember 2008, 19:59 Uhr]

Sonntag, 7. Dezember 2008

6. Dezember 2008: Gewalttätiger Überfall auf Punker


Am 6. Dezember haben Rechte in Magdeburg und Oebisfelde mehrere Punker angegriffen. Zwei Rechte aus einer 25-köpfigen Gruppe schlugen in einer Magdeburger Regionalbahn auf zwei 15- und 16-jährige Punker ein. Die Geschädigten erstatteten Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung. Am Oebisfelder Bahnhof attackierten mehrere Rechte aus der Gruppe drei weitere Punker. Dabei verletzte ein 16 Jahre alter Rechter zwei Punks durch Schläge mit einer Fahnenstange.

Quelle:
PR-inside.com:
"Gewalttaten in Magdeburg und Oebisfelde. Rechte attackieren Punks"
http://www.pr-inside.com/de/rechte-attackieren-punks-r954490.htm
[Meldung vom: 7. Dezember 2008, 15:24 Uhr - Zugriff am: 7. Dezember 2008, 20:33 Uhr]

Freitag, 5. Dezember 2008

4./5. Dezember 2008: Rechtsextremisten greifen Kameruner an


Zwei der Polizei bereits als gewalttätig bekannte Rechtsextremisten haben in der Nacht vom 4. auf den 5. Dezember in einer Dresdner Diskothek zwei 26- und 29-jährige Studenten aus Kamerun angegriffen und geschlagen. Bei ihrer Festnahme riefen die 19 und 25 Jahre alten Täter verfassungswidrige Parolen. Gegen sie wird wegen Volksverhetzung, gefährlicher Körperverletzung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

Quelle:
SZ-Online.de - Sächsische Zeitung online:
"Rechtsextreme greifen Afrikaner in Dresden an - Festnahme"
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2014780
[Meldung vom: 5. Dezember 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 5. Dezember 2008, 20:31 Uhr]

Mittwoch, 3. Dezember 2008

1./2. Dezember 2008: Erinnerungsstätte an den Antisemitismus-Streit geschändet


Unbekannte Täter haben in der Nacht vom 1. auf den 2. Dezember in Berlin-Steglitz (Treitschkestraße) eine Erinnerungsstätte an den Antisemitismus-Streit geschändet. Sie beschmierten die Gedenktafel mit schwarzer Farbe. Der Staatsschutz hat Ermittlungen eingeleitet, da ein antisemitischer Hintergrund vermutet wird.

Quelle:
Welt.de:
"Erinnerungsstätte an Antisemitismus-Streit geschändet"
http://newsticker.welt.de/index.php?channel=ver&module=dpa&id=19709866
[Meldung vom: 3. Dezember 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 3. Dezember 2008, 20:14 Uhr]

Montag, 1. Dezember 2008

29./30. November 2008: Handzettel mit rechtem Inhalt in Grevesmühlen


An der Eingangstür der Geschäftsstelle der Partei "Die Linke", des Amtsgerichts und der Arbeitsagentur in Grevesmühlen wurden Handzettel entdeckt, die mutmaßlich der rechten Szene zuzuordnen sind. Auf den Klebestreifen, mit denen die Zettel befestigt wurden, befanden sich teilweise Hakenkreuze und Runen-Zeichen. Der Staatsschutz hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.

Quelle:
MVticker.de:
"Hakenkreuze an Grevesmühlener Gebäuden - Polizei ermittelt"
http://www.mvticker.de/mv/news_id3660_hakenkreuze_grevesmuehlener_gebaeuden_polizei_ermittelt.html
[Meldung vom: 1. Dezember 2008, 15:12 Uhr - Zugriff am: 1. Dezember 2008, 20:45 Uhr]

Dienstag, 25. November 2008

22./23. November 2008: Fünf rassistische Anschläge in Grevesmühlen


Unbekannte Täter haben in Grevesmühlen die Fenster- und Türscheiben von fünf Lokalitäten eingschlagen bzw. eingeworfen. Begtroffen waren ein Asia-Shop, eine Pizzeria, ein Textilgeschäft, ein türkisches und ein chinesisches Restaurant. Die Polizei geht von einem rassistischen Hintergrund der Taten aus.

Quellen:
MVticker.de:
"Ausländerfeindlicher Hintergrund? Scheiben in mehreren Restaurants und Geschäften eingeworfen"
http://www.mvticker.de/mv/news_id3617_auslaenderfeindlicher_hintergrund_scheiben_mehreren_restaurants_geschaeften_eingeworfen.html
[Meldung vom: 25. November 2008, 12:21 Uhr - Zugriff am: 25. November 2008, 20:15 Uhr]

LN-online.de - Lübecker Nachrichten:
"Fünf fremdenfeindliche Anschläge in Grevesmühlen"
http://www.ln-online.de/regional/2502731
[Meldung vom: 26. November 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 26. November 2008, 20:17 Uhr]

Montag, 24. November 2008

23. November 2008: Hakenkreuz-Schmierereien in Berlin-Lichtenberg


Unbekannte haben am 23. November in drei Straßen des Berliner Stadtteils Lichtenberg Mülltonnen, Briefkästen, Haustüren und Verkehrsschilder mit Hakenkreuzen beschmiert. Der Staatsschutz hat Ermittlungen eingeleitet.

Quelle:
News-von-morgen.de:
"Berlin: Unbekannte beschmieren Straßen in Berlin Lichtenberg mit diversen Hakenkreuzen"
http://www.news-von-morgen.de/berlin-unbekannte-beschmieren-strassen-in-berlin-lichtenberg-mit-diversen-hakenkreuzen-714386
[Meldung vom: 24. November 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 24. November 2008, 20:36 Uhr]

23./24. November 2008: Jüdischer Friedhof in Eisenhüttenstadt geschändet


Unbekannte Täter haben in der Nacht vom 23. auf den 24. November den Jüdischen Friedhof in Eisenhüttenstadt geschändet. Es wurden vier Grabsteine umgeworfen. Ob ein antisemitischer Hintergrund vorliegt, steht noch nicht fest. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen eingeleitet.

Quelle:
Tagesspiegel.de:
"Jüdischer Friedhof in Eisenhüttenstadt geschändet"
http://www.tagesspiegel.de/berlin/art17599,2669008
[Meldung vom: 24. November 2008, 15:53 Uhr - Zugriff am: 24. November 2008, 20:17 Uhr]

Freitag, 21. November 2008

16./17. November 2008: Jüdische Friedhöfe in Erfurt und Gotha geschändet


In der Nacht vom 16. auf den 17. November 2008 haben unbekannte Täter das Eingangstor des Jüdischen Friedhofs in Gotha mit einem Schweinekopf geschändet. Außerdem wurde ein Plakat mit volksverhetzenden Parolen aufgehängt und Gläser mit einer "blutähnlichen" Flüssigkeit über das Tor geworfen. In Erfurt haben Unbekannte das Eigangstor des Jüdischen Friedhofs mit einer roten Flüssigkeit begossen. Ferner wurde einer Mauer des Friedhofs beschmiert. Das Thüringer Landeskriminalamt, das von einem rechtsextremistischen Hintergrund der Tat ausgeht, hat eine 20-köpfige Sonderkommission zur Ermittlung der Täter gebildet.

Die Online-Ausgabe von "Freies Wort" meldet am 4. Dezember 2008, dass zwei Tatverdächtige im Alter von 30 und 32 Jahen ermittelt worden seien.

Quellen:
MDR.de:
"Jüdische Friedhöfe in Erfurt und Gotha geschändet"
http://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/5922401.html
[Meldung vom: 21. November 2008, 11:40 Uhr - Zugriff am: 21. November 2008, 20:19 Uhr]

Freies-Wort.de:
"Weitere Tatverdächtige zu Friedhofsschändungen ermittelt"
http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/seite2thueringenfw/art2437,905976
[Meldung vom: 4. Dezember 2008, 12:09 Uhr - Zugriff am: 4. Dezember 2008, 20:31 Uhr]

News.Yahoo.com:
"Anklage nach Schändung jüdischer Friedhöfe in Thüringen"
http://de.news.yahoo.com/2/20090824/tpl-anklage-nach-schaendung-juedischer-f-ee974b3.html
[Meldung vom: 24. August 2009, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 24. August 2008, 20:44 Uhr]

November 2008: Jüdischer Gedenkstein in Schöneiche erneut geschändet


Unbekannte Täter haben den jüdischen Gedenkstein an der Dorfaue in Schöneiche (Brandenburg) erneut geschändet. Eine Polizeistreife stellte am Morgen des 21. November fest, dass u. a. vor der Gedenkstätte abgelegte Kränze verwüstet worden waren. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Gedenkstein war bereits am 29. Oktober Ziel eines Anschlags.

Quelle:
Tagesspiegel.de:
"Jüdischer Gedenkstein erneut geschändet"
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Antisemitismus-Schoeneiche-Denkmal;art128,2666883
[Meldung vom: 21. November 2008, 14:55 Uhr - Zugriff am: 21. November 2008, 20:14 Uhr]

Dienstag, 18. November 2008

16./17. November 2008: Görlitzer Synagoge mit Hakenkreuz beschmiert


Unbekannte Täter haben die am 9. November 2008 neu eröffnete Synagoge in Görlitz mit einem Hakenkreuz und einem antisemitischen Spruch auf der Eingangstür beschmiert.

Quelle:
Dernewsticker.de:
"Görlitzer Synagoge mit Hakenkreuz und antisemtischer Parole besprüht"
http://www.dernewsticker.de/news.php?id=62387
[Meldung vom: 18. November 2008, 13:14 Uhr - Zugriff am: 18. November 2008, 20:43 Uhr]

Montag, 17. November 2008

November 2008: Hakenkreuz-Schmierereien in Duisburg


POL-DU: Hakenkreuze geschmiert

Duisburg (ots) - Gestern Morgen (16.11.) entdeckte ein Passant an zehn Kunstfiguren, die neben dem Lehmbruck-Museum im Kantpark stehem, Hakenkreuzschmierereien. Auch zwei Bäume und eine Scheibe des Museums wurden beschmiert. Mit weißer Farbe sprühten unbekannte Täter zudem großflächig SS-Runen, "White Power” und "Sieg heil” auf. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter der Tel. 280 - 0 zu melden.

Polizeipräsidium Duisburg,
Pressestelle,
Düsseldorfer Straße 161-163,
47053 Duisburg,
Tel.: 0203/280-1041
E-Mail:pressestelle.duisburg@polizei.nrw.de
Internet:www.polizei-duisburg.de

[Bei diesem Text handelt es sich um den zitierten Originaltext des Polizeipräsidiums Duisburg.]

Quelle:
Presseportal.de - Polizeipräsidium Duisburg:
"POL-DU: Hakenkreuze geschmiert"
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/50510/1302901/polizei_duisburg
[Meldung vom: 17. November 2008, 11:35 Uhr - Zugriff am: 17. November 2008, 20:50 Uhr]

Donnerstag, 13. November 2008

8./9. November 2008: Jüdischer Friedhof in Wetter bei Marburg geschändet


POL-MR: Kripo Marburg nahm Täter der Schändung des jüdischen Friedhofes in Wetter vorläufig fest - Gemeinsame Presseerklärung der Staats-anwaltschaft Marburg und der Polizei Marburg-Biedenkopf

Marburg-Biedenkopf (ots) - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Marburg und der Polizei Marburg- Biedenkopf

Annemarie Wied
Staatsanwältin
Tel. 06421/ 290-222

Martin Ahlich
Polizeipressesprecher
Tel. 06421/406-120

Kripo Marburg nahm Täter der Schändung des jüdischen Friedhofes in
Wetter vorläufig fest

Wetter

Drei Tage nach der Schändung des jüdischen Friedhofs Wetter nahm die
Kriminalpolizei Marburg die zwei mutmaßlichen Täter vorübergehend
fest.

Am Mittwoch, dem 12. November wurde die Wohnung eines 19-jährigen "Rechtsradikalen" in Wetter wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Waffengesetz durchsucht. Die Kripo fand sechs möglicherweise veränderte Luftgewehre sowie sechs Schreckschusswaffen. Die Waffen werden derzeit waffentechnisch untersucht. Darüber hinaus stellte die Kripo mehrere Schablonen und Farbspraydosen sicher, die als Tatwerkzeug für Graffitischmierereien auf Verkehrsschildern in betracht kamen. Entsprechend der politischen Gesinnung des 19 - Jährigen fand die Polizei zudem eine Vielzahl von Fahnen und Plakaten. Die Plakate entsprachen denen, die am Montag in einer Schule in Wetter kurzzeitig an verschiedenen Wänden und Fenstern aufgehängt worden waren.

Der 19-jährige räumte in seiner Vernehmung schließlich neben dem Beschmieren von mindestens 40 Verkehrszeichen und dem Kleben der Plakate auch die Sachbeschädigungen auf dem jüdischen Friedhof in Wetter ein. Er benannte einen 16-Jährigen "Gleichgesinnten" aus Cölbe als seinen Mittäter. Dieser räumte die Taten der Sachbeschädigung nach anfänglichem Leugnen ebenfalls ein. Sie hätten die Grabsteine sowohl umgetreten als auch umgeworfen. Den Zaun zum Friedhof hätten sie ebenfalls eingerissen. Die Idee, in der Nacht zum Sonntag, dem 09. November den Friedhof zu verwüsten, sei spontan im betrunkenen Zustand entstanden, so die Angaben der beiden.

Ausreichende Haftgründe liegen gegen die mutmaßlichen Täter nicht vor. Den jüngeren übergab die Polizei in die Obhut der Eltern.

Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.

Annemarie Wied Martin Ahlich

ots Originaltext: Polizeipräsidium Mittelhessen

Digitale Pressemappe:
http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=43648

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Mittelhessen
Polizeidirektion Marburg-Biedenkopf
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Raiffeisenstraße 1
35043 Marburg
Telefon: 06421-406 120
Fax: 06421-406 127

E-Mail: poea-mr.ppmh@polizei.hessen.de
http://www.polizei.hessen.de/internetzentral/nav/ecf/broker.jsp?uMen=71c70ee1-825a-f6f8-6373-a91bbcb63046

[Bei diesem Text handelt es sich um den zitierten Originaltext Polizeipräsidium Mittelhessen. Die Anführungszeichen, mit denen die beiden Begriffe "Rechtsradikalen" und "Gleichgesinnten" versehen sind, finden sich so im Original.]

Quelle:
Presseportal.de - Polizeipräsidium Mittelhessen:
"POL-MR: Kripo Marburg nahm Täter der Schändung des jüdischen Friedhofes in Wetter vorläufig fest- Gemeinsame Presseerklärung der Staats-anwaltschaft Marburg und der Polizei Marburg-Biedenkopf"
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43648/1301319/polizei_marburg_biedenkopf?pre=1
[Meldung vom: 13. November 2008, 17:20 Uhr - Zugriff am: 13. November 2008, 20:43 Uhr]

November 2008: Grab auf einem jüdischen Friedhof geschändet


Unbekannte haben auf dem jüdischen Friedhof in der Nähe von Holzminden ein historisches Grab aus dem Jahr 1854 geschändet. Der Grabstein wurde völlig zerstört. Die Polizei prüft, ob die Tat, die sich in den Tagen vor dem 13. November 2008 ereignete, einen politischen Hintergrund hat.

Quelle:
Mt-online.de - Mindener Tageblatt:
"Grab auf jüdischem Friedhof geschändet"
http://www.mt-online.de/mt/lokales/regionales/?sid=a07e70e16ae1614dba89be4e2b02a207&cnt=2684784
[Meldung vom: 13. November 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 13. November 2008, 20:20 Uhr]

Dienstag, 11. November 2008

3./4. November 2008: Ebersberger Friedhof geschändet


Unbekannte Täter haben in der Nacht vom 3. auf den 4. November den Eingangsbereich des Ebersberger Friedhofs (Gemeinde Auenwald) mit Hakenkreuzen, SS-Runen und diskriminierenden Parolen besprüht. Zusätzlich wurde die Gemeindeverbindungsstraße von Ebersberg in Richtung Waldenweiler auf einer Länge von etwa 80 Metern mit antisemitischen Sprüchen wie "Juden raus" oder "Holocaust wir leugnen ihn" versehen.

Quelle:
bkz-online.de:
"Fahrbahn und Friedhofsmauer mit rechten Parolen besprüht"
http://www.bkz-online.de/modules/news/article.php?storyid=391678&storytopic=9
[Meldung vom: 11. November 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 11. November 2008, 20:31 Uhr]

Montag, 10. November 2008

8./9. November 2008: Hakenkreuz-Schmiererei im U-Bahnhof Cottbusser Platz


Unbekannte Täter haben in der Nacht vom 8. auf den 9. November die Unterführung des U-Bahnhofs Cottbusser Platz (Berlin-Hellersdorf) mit einem Hakenkreuz und einer Parole beschmiert. In Berlin-Weißensee wurden in derselben Nacht auf den Fensterscheiben eines Geschäftes elf eingeritzte Hakenkreuze entdeckt.

Quelle:
Morgenpost.de - Berliner Morgenpost
"Schmierereien: Nazi-Symbole entdeckt"
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article974691/Schmierereien_Nazi_Symbole_entdeckt.html
[Meldung vom: 10. November 2008, 02:12 Uhr - Zugriff am: 10. November 2008, 06:30 Uhr]

Sonntag, 2. November 2008

31. Oktober/1. November 2008: Muslimischer Teil des Öjendorfer Friedhofs geschändet


POL-HH: 081102-2. Muslimische Gräber geschändet - Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen

Hamburg (ots) - Tatzeit: 31.10.2008, 17:30 Uhr bis 01.11.2008, 11:35 Uhr Tatort: Hamburg-Billstedt, Manshardtstraße 200, Friedhof Öjendorf

Nachdem unbekannte Täter 17 Gräber auf dem muslimischen Teil des Öjendorfer Friedhofs geschändet haben, hat die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.

Die Unbekannten beschmierten Grabsteine und Grabplatten. Einige Grabsteine wurden umgeworfen. Die Täter beschmierten die Grabsteine mit Davidsternen und folgenden Schriftzügen: "Fuck Allah" sowie "Allah=Motherficker" und ähnlich. Die Steine wurden zwischenzeitlich wieder aufgerichtet, die Schriftzüge beseitigt. Weiterhin spannten die Täter ein Leinentuch mit einem Hakenkreuz über einige Gräber.

Nach ersten Einschätzungen der Ermittler lassen die Beschmierungen darauf schließen, dass diese antisemitische/fremdenfeindliche Tat zum Nachteil der Muslime offensichtlich durch Wirrköpfe ohne politisches Wissen verübt wurde und in dieser Art und Weise bislang einmalig ist.

[Bei diesem Text handelt es sich um den zitierten Originaltext der Polizei Hamburg, Polizeipressestelle.]

Quelle:
Presseportal.de - Polizei Hamburg, Polizeipressestelle:
"Muslimische Gräber geschändet - Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen"
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6337/1293465/polizei_hamburg
[Meldung vom: 2. November 2008, 12:21 Uhr - Zugriff am: 2. November 2008, 20:57 Uhr]

Samstag, 1. November 2008

1. November 2008: Türkischer Gastwirt rassistisch beleidigt und verletzt


Am 1. November haben drei Männer und eine Frau in Krakow am See (Kreis Güstrow) den türkischen Betreiber einer Gaststätte rassistisch beleidigt und den 43-Jährigen verletzt. Er erlitt eine Platzwunde, Schnittverletzungen und Prellungen. Das Opfer konnte trotz der Verletzungen fliehen und die Polizei rufen. Zwischenzeitlich konnten zwei der vier Tatverdächtigen ermittelt werden. Es handelt es sich um zwei 22- und 24-jährige Männer, die bereits polizeibekannt sind. Gegen einen Tatverdächtigen wurde wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt. Es wurde Haftbefehl erlassen.

Die Schweriner Volkszeitung meldet am 28. April 2009, dass das Amtsgericht Güstrow die Angeklagten Christian D. und Sebastian P. zu jeweils zwei Jahren und einem Monat Haft verurteilt hat.

Quellen:
MVregio.de - Nachrichten für Mecklenburg-Vorpommern:
"Türkischer Gastwirt überfallen - Polizei vermutet ausländerfeindliches Motiv"
http://www.mvregio.de/156710.html
[Meldung vom: 1. November 2008, 15:40 Uhr, zuletzt geändert: 01. November 2008, 19:23 Uhr - Zugriff am: 1. November 2008, 20:55 Uhr]

MVregio.de - Nachrichten für Mecklenburg-Vorpommern:
"Zwei Verhaftungen nach Übergriff auf türkischen Gastwirt in Krakow"
http://www.mvregio.de/mvr/157012.html
[Meldung vom: 2. November 2008, 17:29 Uhr - Zugriff am: 1. November 2008, 20:55 Uhr]

SVZ.de - Schweriner Volkszeitung:
"Überfall in Krakow: Wirt glaubt an geplante Tat"
http://www.svz.de/home/top-thema/article/111/ueberfall-in-krakow-wirt-glaubt-an-geplante-tat.html
[Meldung vom: 3. November 2008, 22:00 Uhr - Zugriff am: 3. November 2008, 22:33 Uhr]

SVZ.de - Schweriner Volkszeitung:
"Haftstrafen nach Überfall auf Türken"
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11502379/61759/Sechs-Monate-Haft-fuer-rassistisch-motivierten-Angriff-auf.html
[Meldung vom: 28. April 2009, 00:05 Uhr - Zugriff am: 28. April 2009, 21:07 Uhr]

Mittwoch, 29. Oktober 2008

29. Oktober 2008: Jüdischer Gedenkstein in Schöneiche geschändet


Unbekannte Täter haben in der Dorfaue von Schöneiche (Brandenburg) einen jüdischen Gedenkstein geschändet. Es wurden mehrere Metallbuchstaben herausgerissen und der Davidstern abgebrochen. In der Nacht vom 27. auf den 28. hatten mutmaßliche Rechtsextremisten den parteilose Schöneicher Bürgermeister als "Volksfeind" beschimpft. Die Polizei sieht eine mögliche Verbindnung zu dem kürzlich in der Kulturgießerei gefeierten jüdischen Laubhüttenfest.

Quelle:
Tagesspiegel.de:
"Jüdische Gedenkstätte verwüstet"
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Juden-Rechtsextremismus-Denkmal;art128,2648261
[Meldung vom: 29. Oktober 2008, 15:11 Uhr - Zugriff am: 29. Oktober 2008, 21:15 Uhr]