Mittwoch, 7. Mai 2008

6./7. Mai 2008: Rechtsextremistische Schmierereien in Torgau und Eilenburg


Unbekannte Täter haben in der Nacht vom 6. auf den 7. Mai Gebäude in Torgau und Eilenburg mit rechtsextremistischen Symbolen und Parolen beschmiert. An einer Schule in Torgau wurden Hakenkreuze gesprüht. In Eilenburg fanden sich an einer Garagenrückwand und vier Einkaufsmärkten Parolen wie "8. Mai, wir feiern nicht" und "Damals wie heute, wir feiern nicht".

Quelle:
Ad-hoc-news.de:
"Hakenkreuze an der Schule"
http://www.ad-hoc-news.de/drucken.html?art_id=16757392§ion=Marktberichte
[Meldung vom: 7. Mai 2008, 18:31 Uhr - Zugriff am: 7. Mai 2008, 20:32 Uhr]

Montag, 5. Mai 2008

4. Mai 2008: Mann aus Guinea in Berlin attackiert


Am 4. Mai hat ein Mann einen 21-jährigen Mann aus Guinea in Berlin (U-Bahnhof Alexanderplatz) rassistisch beleidigt und mit Pfefferspray angegriffen. Der Attackierte konnte den Angreifer zu Boden ringen. Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma kamen dem 21-Jährigen zu Hilfe und hielten den Täter fest, bis die Polizei eintraf. Gegen den Angreifer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Quellen:
PR-inside.de:
"Afrikaner am Alexanderplatz rassistisch beschimpft und angegriffen"
http://www.pr-inside.com/de/afrikaner-am-alexanderplatz-rassistisch-beschimpft-r571729.htm
[Meldung vom: 5. Mai 2008, 13:03 Uhr - Zugriff am: 5. Mai 2008, 20:21 Uhr]

Taz.de:
"Afrikaner in Berlin angegriffen"
http://www.taz.de/nc/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=in&dig=2008%2F05%2F06%2Fa0055&src=GI&cHash=6477595167
[Meldung vom: 6. Mai 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 6. Mai 2008, 20:07 Uhr]

Freitag, 2. Mai 2008

Mai 2008: Rechtsextremisten greifen Afrikaner an


Drei Rechtsextremisten haben in Hamburg einen Afrikaner an einer Bushaltestelle beleidigt und angegriffen. Ein Täter schlug dem Mann in den Bauch, ein anderer versetzte ihm einen Faustschlag ins Gesicht. Der Afrikaner floh in einen Bus, verfolgt von den drei Tätern. Das Opfer konnte im Bus die Polizei verständigen. Der Busfahrer hielt an einer Haltestelle an, um dort auf die Polizei zu warten. Die drei Täter öffneten daraufhin eine der Türen selber und konnten entkommen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Quelle:
RP-online.de - Rheinische Post:
"Farbschmierereien am Dönberg"
http://www.rp-online.de/public/article/panorama/deutschland/562924/Neonazis-greifen-Afrikaner-an.html
[Meldung vom: 2. Mai 2008, 13:59 Uhr - Zugriff am: 2. Mai 2008, 20:41 Uhr]

30. April 2008: Kongolese in Potsdam rassistisch beleidigt und geschlagen


Am 30. April hat ein bislang unbekannter Täter einen in Deutschland lebenden Kongolesen in Potsdam (Wohngebiet Am Schlaatz) rassistisch beleidigt, ins Gesicht geschlagen und mit Füßen getreten. Das 43-jährige Opfer erlitt Verletzungen im Gesicht und an den Beinen, es wollte jedoch keine ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Zwischenzeitlich hat die Polizei in diesem Fall einen 26-jährigen Potsdamer als Verdächtigen ermittelt.

Quellen:
Maerkischeallgemeine.de:
"Im Treppenhaus beleidigt und geschlagen"
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11197872/63579/Im_Treppenhaus_beleidigt_und_geschlagen_Potsdam.html
[Meldung vom: 2. Mai 2008, 17:19 Uhr - Zugriff am: 2. Mai 2008, 20:35 Uhr]

PR-inside.de:
"Kongolese in Potsdam geschlagen und getreten"
http://www.pr-inside.com/de/kongolese-in-potsdam-geschlagen-und-r569528.htm
[Meldung vom: 2. Mai 2008, 18:17 Uhr - Zugriff am: 2. Mai 2008, 20:39 Uhr]

Ad-Hoc-News.de:
"Verdächtiger nach Überfall auf Kongolesen gefasst"
http://www.ad-hoc-news.de/drucken.html?art_id=17038065
[Meldung vom: 21. Mai 2008, 21:31 Uhr - Zugriff am: 21. Mai 2008, 22:01 Uhr]

1./2. Mai 2008: Hakenkreuz-Schmierereien in Wuppertal-Elberfeld


POL-W: W- Farbschmierereien am Dönberg
Wuppertal (ots) - Im Zeitraum vom 01.05.2008, 18:00 Uhr, bis 02.05.2008, 08:00 Uhr, sprühten bislang unbekannte Täter in Wuppertal-Elberfeld in den Straßen Am Dönberg , Am Krüppershaus, Hohrather Straße und Höhenstraße an 20 Tatorten sowohl im öffentlichen Verkehrsraum ( Bushaltestellen, Stromverteilerkästen ) als auch an privaten Objekten ( Mauern und Zäune ) Hakenkreuze mit rosa Sprühfarbe auf. Die Schmierereien hatte eine Größe von etwa 35 - 40 cm im Durchmesser.

[Bei diesem Text handelt es sich um den zitierten Originaltext des Polizeipräsidiums Wuppertals.]

Quelle:
Presseportal.de:
"Farbschmierereien am Dönberg"
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11811/1183804/polizei_wuppertal
[Meldung vom: 2. Mai 2008, 17:32 Uhr - Zugriff am: 2. Mai 2008, 20:33 Uhr]

Donnerstag, 1. Mai 2008

1. Mai 2008: Rechtsextremisten besetzen Zug und grölen Hetzparolen


Am 1. Mai haben etwa 60 zum Teil vermummte Rechtsextremisten in Pinneberg die ersten beiden Waggons eines Regionalzugs, der sich auf dem Weg von Kiel nach Hamburg befand, besetzt und Fahrgäste beleidigt. Reisenden wurde der Zutritt mit den Worten "Dies ist eine geschlosse Gesellschaft" verwehrt. Die Neonazis bemächtigten sich der Lautsprechanlage und verbreiteten darüber Naziparolen und Lieder. Laut Aussage von Passagieren sollen die Neonazis folgende Parolen gegrölt haben: "Ab heute transportiert die Deutsche Bahn AG Ausländer und Deutsche getrennt". Für Ausländer würden "Güterwagen zur Verfügung" stehen. Das Zutrittsverbot würde "nicht für skandinavische Ausländer" und "auch nicht für Ausländer, die einen gültigen Sterilisations-Ausweis haben" gelten.

Der größte Teil der Rechtsextremisten konnte den Regionalexpress in Hamburg-Dammtor ungehindert verlassen. Der Sprecher der Bundespolizei, Matthias Menge, behauptete, dass erst bei Ankunft des Zuges im Bahnhof Dammtor ein Notruf eines Fahrgastes bei der Bundespolizei eingegangen sei. Einige Personen seien noch am Bahnhof angetroffen worden. Man habe die Personalien dieser Personen aufgenommen. Die Einleitung eines Strafverfahrens werde geprüft.

Quellen:
Ad-hoc-news.de:
"Neonazis besetzen Regionalexpress und grölen Hetzparolen"
http://www.ad-hoc-news.de/drucken.html?art_id=16644023
[Meldung vom: 1. Mai 2008, 19:04 Uhr - Zugriff am: 1. Mai 2008, 20:11 Uhr]

Spiegel.de:
"Neonazis grölten Hetzparolen im Zug"
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,551028,00.html
[Meldung vom: 2. Mai 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 2. Mai 2008, 20:17 Uhr]

Abendblatt.de - Hamburger Abendblatt:
"Neonazis grölten Hetzparolen im Zug"
http://www.abendblatt.de/daten/2008/05/02/876186.html
[Meldung vom: 2. Mai 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 2. Mai 2008, 20:23 Uhr]

Mittwoch, 30. April 2008

29./30. April 2008: Jüdischer Friedhof in Weißensee erneut geschändet


Der jüdische Friedhof in Weißensee ist innerhalb von zwei aufeinander folgenden Tagen geschändet worden. In der Nacht vom 29. auf den 30. April haben unbekannte Täter mindestens 33 Grabsteine und 19 Begrenzungsstelen umgeworfen. Erst am Vortag waren an einer anderen Stelle des Friedhofs Gräber geschändet worden. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

Quellen:
Spiegel.de:
"Die zweite Schandtat von Weißensee"
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,550816,00.html
[Meldung vom: 30. April 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 30. April 2008, 20:51 Uhr]

Berlinonline.de - Berliner Zeitung:
"Noch eine „Schandtat von Weißensee"
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/99732/index.php
[Meldung vom: 22. Mai 2008 (sic!), keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 30. April 2008, 20:54 Uhr]

Welt.de:
"Jüdischer Friedhof schon wieder geschändet"
http://www.welt.de/berlin/article1952753/Jdischer_Friedhof_schon_wieder_geschndet.html
[Meldung vom: 1. Mai 2008, 16:44 Uhr - Zugriff am: 1. Mai 2008, 20:42 Uhr]

29./30. April 2008: Hakenkreuz-Schmierereien in Greifswald


Unbekannte Täter haben in der Nacht vom 29. auf den 30. April in Greifswald zwei Gebäude der Arbeitsagentur mit Hakenkreuzen und rechtsextremistischen Parolen beschmiert. Bereits eine Woche zuvor war das Greifswalder Rathaus Ziel von Hakenkreuz-Schmierereien geworden. In beiden Fällen wird wegen Sachbeschädigung und Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

Quelle:
Linie1-Magazin.de:
"Erneut Neonazischmierereien in Greifswald entdeckt"
http://www.linie1-magazin.de/linie1/news/Politik/artikel.php?id=19510
[Meldung vom: 30. April 2008, 11:39 Uhr - Zugriff am: 30. April 2008, 20:29 Uhr]

Dienstag, 29. April 2008

29. April 2008: Imbiss-Stand mit Hakenkreuz- und SS-Runen-Schmierereien entdeckt


Die Polizei hat am 29. April auf der Vorder- und Rückwand eines Imbiss-Standes in Schwedt (Uckermark) gesprühte SS-Runen und ein Hakenkreuz entdeckt. Die Schaufensterscheiben eines Geschäftes sind ebenfalls mit diesen Zeichen beschmiert worden. Die Polizei hat Ermittlungen wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.

Quelle:
Suedkurier.de:
"Imbiss-Stand mit Nazi-Symbolen besprüht - Ermittlungen"
http://newsticker.welt.de/index.php?channel=pol&module=dpa&id=17626134
[Meldung vom: 29. April 2008, 16:37 Uhr - Zugriff am: 29. April 2008, 20:51 Uhr]

28./29. April 2008: Jüdischer Friedhof in Weißensee geschändet


Unbekannte Täter haben in der Nacht vom 28. auf den 29. April den jüdischen Friedhof in Berlin-Weißensee geschändet und 30 Grabsteine umgeworfen. Der Staatsschutz ermittelt wegen Störung der Totenruhe und Sachbeschädigung - ein rechtsextremistischer Hintergrund werde nicht ausgeschlossen.

Quellen:
Tagesspiegel.de:
"Jüdische Gräber geschändet"
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Landespolitik-Friedhof-Kulturdenkmal;art124,2522400
[Meldung vom: 29. April 2008, 15:19 Uhr - Zugriff am: 29. April 2008, 20:33 Uhr]

Welt.de:
"Jüdischer Friedhof in Weißensee geschändet"
http://www.welt.de/welt_print/article1951409/Jdischer_Friedhof_in_Weiensee_geschndet.html
[Meldung vom: 30. April 2008, 04:00 Uhr - Zugriff am: 30. April 2008, 20:45 Uhr]

26./27. April 2008: Rechtsextremistische Gewalttaten in Überlingen


In der Nacht vom 26. auf den 27. April kam es in Überlingen zu zwei rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten. Ein 17 Jahre alter Jugendlicher hat am Samstagnacht einen 19-Jähriger die Treppe vor dem Überlinger Münster hinab gestoßen. Der alarmierten Polizei zeigte der 17-Jährige den Hitlergruß, der daraufhin einen Platzverweis erhielt. Kurze Zeit später war dieser Jugendliche in eine weitere tätliche Auseinandersetzung verwickelt. Er soll zusammen mit einem 22-jährigen Mann einen 19-Jährigen grundlos geschlagen haben. Das Opfer erlitt Gesichtsverletzungen. Die beiden Täter wurden voläufig festgenommen.

Quelle:
Suedkurier.de:
"Neonazis schlagen zu"
http://www.suedkurier.de/region/ueberlingen/region/art2943,3182332
[Meldung vom: 29. April 2008, 02:00 Uhr - Zugriff am: 29. April 2008, 20:33 Uhr]

Montag, 28. April 2008

27. April 2008: Hakenkreuzfahne und Sieg-Heil-Rufe in Eisenhüttenstadt


Am 27. April haben Betrunkene in Eisenhüttenstadt eine Hakenkreuzfahne aus einem Fenster gehängt und "Sieg Heil" gerufen. Die alarmierte Polizei konnte in der Wohnung zwei Hakenkreuzfahnen sicherstellen und nahm entsprechende Anzeigen auf.

Quelle:
Newsticker.welt.de:
"Hakenkreuz-Schmierereien und «Sieg Heil»-Rufe"
http://newsticker.welt.de/index.php?channel=beb&module=dpa&id=17615074
[Meldung vom: 28. April 2008, 18:00 Uhr - Zugriff am: 28. April 2008, 20:45 Uhr]

27. April 2008: Hakenkreuz-Schmierereien in Prenzlau (Uckermark) entdeckt


Am 27. April haben Polizisten Hakenkreuz-Schmierereien beim Bürgerhaus am Georg-Dreke-Ring in Prenzlau (Uckermark) entdeckt. Unbekannte Täter hatten mit schwarzem und weißem Stift sechs Hakenkreuze auf die Betonwand der Skaterbahn gemalt. Die Polizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Quellen:
Maerkischeallgemeine.de:
"Hakenkreuzschmiererei"
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11194144/63579/Hakenkreuzschmiererei_Prenzlau_Uckermark.html
[Meldung vom: 28. April 2008, 14:46 Uhr - Zugriff am: 28. April 2008, 20:33 Uhr]

Newsticker.welt.de:
"Hakenkreuz-Schmierereien und «Sieg Heil»-Rufe"
http://newsticker.welt.de/index.php?channel=beb&module=dpa&id=17615074
[Meldung vom: 28. April 2008, 18:00 Uhr - Zugriff am: 28. April 2008, 20:45 Uhr]

Sonntag, 27. April 2008

25./26. April 2008: Brandanschlag auf polnische Erntehelfer


In der Nacht vom 25. auf den 26. April haben fünf Jugendliche in Lodersleben bei Querfurt (Sachsen-Anhalt) mit einem Molotow-Cocktail einen Brandanschlag auf die Unterkunft polnischer Erntehelfer verübt. Da der Brandsatz kein Feuer fing, drang einer der Jugendlichen in das unbewohnte Erdgeschoss des Gebäudes ein und zündete ihn an. Möbel und andere Gegenstände fingen Feuer, die Flammen breiteten sich aber nicht im Haus aus. Die sechs schlafenden Polen wachten durch den Lärm rechtzeitig auf und konnten das Gebäude unverletzt verlassen. Die Polizei spürte die mutmaßlichen Täter mit Hilfe eines Fährtenhundes in einem nahe gelegenen Partykeller auf. Der Ermittlungsrichter hat gegen vier männliche Verdächtige Haftbefehl erlassen.

Die Staatsanwaltschaft meldet, dass zwei der vier Beschuldigten zwischen 17 und 20 Jahren ein rassistisches Motiv für ihre Tat eingeräumt haben. Ein Verdächtiger verweigert die Aussage, ein weiterer bestreitet die Tat. Die vier Männer befinden sich weiterhin wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Untersuchungshaft.

Die Staatsanwaltschaft meldet inzwischen, dass gegen vier Jugendliche aus Querfurt Anklage erhoben wird.

Quellen:
Spiegel.de:
"Brandanschlag auf polnische Erntehelfer"
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,549986,00.html
[Meldung vom: 27. April 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 27. April 2008, 20:53 Uhr]

Zeit.de:
"Sachsen-Anhalt: Rechte für Brandanschlag auf Polen verantwortlich"
http://www.zeit.de/news/artikel/2008/04/28/2522067.xml
[Meldung vom: 28. April 2008, 18:53 Uhr - Zugriff am: 28. April 2008, 20:26 Uhr]

Zeit.de:
"Jugendliche wegen Anschlag vor Gericht. Versuchte Brandstiftung in Unterkunft polnischer Erntehelfer"
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1213961226292&openMenu=1012902958704&calledPageId=1012902958704&listid=1018348861894
[Meldung vom: 27. Juni 2008, 17:21 Uhr, aktualisiert 27. Juni 2008, 20:05 Uhr - Zugriff am: 27. Juni 2008, 20:45 Uhr]

Samstag, 26. April 2008

25. April 2008: Rechtsextremistische und rassistische Parolen in Hermannsburg


POL-CE: Rechtsradikale Parolen gegrölt - im Polizeigewahrsam übernachtet

Celle (ots) - Rechtsradikale Parolen gegrölt - im Polizeigewahrsam übernachtet

Gestern Abend gegen 19.30 Uhr wurde die Polizei Bergen von einem Vorfall in Hermannsburg unterrichtet, der einen größeren Polizeieinsatz nach sich zog. Eine Anwohnerin der Billingstraße berichtete, dass aus einer Wohnung heraus radikale Parolen skandiert wurden.

Die Zweiundvierzig jährige beobachtete, dass ein 21 Jahre alter Bewohner einer gegenüber liegenden Wohnung aus dem Fenster heraus rechtsradikale und ausländerfeindliche Parolen skandierte, als dort eine noch unbekannte Person vorbei ging. Außerdem soll der Mann Gegenstände auf die Straße geworfen haben. Er selber begab sich dann auch auf die Straße, während eine zu diesem Zeitpunkt nicht bekannte Personenzahl des rechten Spektrums in der Wohnung blieb. Aufgrund dieser Tatsache wurden mehrere Streifenwagen aus dem Bereich Bergen, Celle, Wietze und Hannover nach Hermannsburg beordert. Als die Streifen dort eingetroffen waren, hatte sich die Gruppe bereits aus der Wohnung entfernt und geteilt - die jungen Männer und Frauen im Alter von 20 bis 27 Jahren aus Hermannsburg, Bergen und Celle waren auf dem Weg nach Hause. Der Beschuldigte wurde in Baven in der Billingstraße kurz vor seiner Wohnung durch eine Streifenbesatzung angetroffen und in Gewahrsam genommen. Nachdem ein Arzt den stark alkoholisierten Mann (2,79 Promille laut Alcotest) für haftfähig erklärt hatte, wurde er in das Polizeigewahrsam nach Celle gebracht. Am Morgen des heutigen Tages wurde er aus dem Gewahrsam entlassen. Der junge Mann, der schon wegen unterschiedlichster Delikte in Erscheinung getreten ist, sieht nun einem Strafverfahren wegen Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen entgegen.

[Bei diesem Text handelt es sich um den zitierten Originaltext der Polizeiinspektion Celle.]

Quelle:
Presseportal.de - Polizeiinspektion Celle:
"Rechtsradikale Parolen gegrölt - im Polizeigewahrsam übernachtet"
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/59457/1179769/polizeiinspektion_celle
[Meldung vom: 26. April 2008, 11:28 Uhr - Zugriff am: 26. April 2008, 20:44 Uhr]

Freitag, 25. April 2008

23./24. April 2008: Mehrere rechtsextremistische Schmierereien in Rostock


Unbekannte Täter haben in der Nacht vom 23. auf den 24 April ein Nebengebäude des Rathauses in Rostock mit rechtsextremistischen Sprüchen beschmiert. Am Neuen Markt wurde die alliierte Bombardierung Rostocks im April 1942 als "Bombenholocaust" bezeichnet. Ein Plakat mit der Aufschrift "Alliierter Massenmord" ist an einer weiteren Stelle vorgefunden worden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Quelle:
Ostseezeitung.de:
"Rechtsextremistische Schmierereien in Rostock"
http://www.ostseezeitung.de/online-extras_zusatzinfo.phtml?SID=5541f831f5ac7ae9472312d44ec0c640&Param=DB-Beitrag&ID=868126
[Meldung vom: 25. April 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 25. April 2008, 20:37 Uhr]

Donnerstag, 24. April 2008

23./24. April 2008: Jugendliche sprühen Hakenkreuze auf Hotelfassade


Zwei 17-jährige Jugendliche haben in der Nacht vom 23. auf den 24. April die Fassade des ehemaligen Hotels "Hotel Stadt Suhl" in Suhl mit Hakenkreuzen beschmiert. Es wurde ein Verfahren wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet.

Quelle:
Freies-Wort.de:
"Jugendliche sprühen in Suhl Hakenkreuze auf Fassade"
http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/suhl/suhllokal/art2440,803010
[Meldung vom: 24. April 2008, 10:54 Uhr - Zugriff am: 24. April 2008, 20:58 Uhr]

Mittwoch, 23. April 2008

22./23. April 2008: Rathaus in Greifswald mit Hakenkreuz beschmiert


Bislang unbekannte Täter haben in der Nacht vom 22. auf 23. April das Rathaus in Greifswald mit einem Hakenkreuz und einen gegen den Oberbürgermeister Arthur König (CDU) gerichteten Schriftzug ("Verräter, König köpfen") beschmiert. Ermittelt wird wegen Sachbeschädigung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Quelle:
Ostsee-Zeitung.de:
"Greifswalder Rathaus mit Hakenkreuz beschmiert"
http://www.ostsee-zeitung.de/online-extras_zusatzinfo.phtml?SID=cf84d7670fd35927ca924399277807d4&Param=DB-Beitrag&ID=865536
[Meldung vom: 23. April 2008, keine Uhrzeit-Angabe - Zugriff am: 23. April 2008, 20:33 Uhr]

22. April 2008: Naziparolen in Berlin


Am 22. April haben drei Männer in Berlin (Prenzlauer Berg) im Mauerpark an der Schwedter Straße Naziparolen gegrölt und Spaziergänger beleidigt. Es sollen auch antisemitische Sprüche gefallen sein. Zwei der mutmaßlichen Täter im Alter von 23 und 25 wurden festgenommen. Der dritte Mann konnte entkommen. Der Polizeiliche Staatsschutz hat Ermittlungen u. a. wegen Volksverhetzung aufgenommen.

Quelle:
Ad-hoc-news.de:
"Naziparolen im Mauerpark gebrüllt"
http://www.ad-hoc-news.de/drucken.html?art_id=16459459
[Meldung vom: 23. April 2008, 10:32 Uhr - Zugriff am: 23. April 2008, 20:11 Uhr]

Dienstag, 22. April 2008

20. April 2008: Brandanschlag auf Wohnhaus einer Familie mit türkischen Migrationshintergrund


Am 20. April ist in Rudow (Berlin) auf das Wohnhaus einer Familie mit türkischen Migrationshintergrund ein Brandanschlag verübt worden. Der 46-jährige Hauseigentümer Bayram Y., der durch einen aufmerksamen Taxifahrer geweckt worden war, konnte die entstandenen Flammen löschen, bevor die Feuerwehr eintraf. Der Polizeiliche Staatsschutz hatte die Ermittlungen aufgenommen. Nach den Angaben des Verfassungsschutzes gibt es im Neuköllner Ortsteil Rudow eine äußerst aktive rechtsextremistische Szene.

Inzwischen wurde gegen zwei 16- und 18-jährige Männer aus Neukölln Haftbefehle wegen versuchten Mordes erlassen. Laut Staatsanwaltschaft stehen die beiden Täter der rechtsextremistischen Szene nah. Die beiden Männern wird nicht nur der Brandanschlag auf das Wohnhaus der türkischen Familie Y. in Rudow vorgeworfen. Sie sollen außerdem am 22. März 2008 einen Brandsatz auf ein Haus im Neuköllner Stadtteil Rudow geworfen haben, das von Deutschen mit Migrationshintergrund bewohnt wird. Dort kam es zu einem Brandschaden an der Außenfassade.

Die mutmaßlichen Täter müssen sich vor dem Berliner Landgericht verantworten.

Quellen:
Tagesspiegel.de:
"Brandanschlag auf türkischen Unternehmer"
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Rechtsradikalismus-Brandanschlag;art126,2516810
[Meldung vom: 21. April 2008, 00:00 Uhr - Zugriff am: 22. April 2008, 20:33 Uhr]

Tagesspiegel.de:
"Brandanschlagsserie in Neukölln aufgeklärt"
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Polizei-Justiz-Kriminalitaet-Brandanschlag-Neukoelln;art126,2543896
[Meldung vom: 4. Juni 2008, 12:18 Uhr - Zugriff am: 4. Juni 2008, 20:27 Uhr]

DerNewsticker.de:
"Mutmaßliche Neonazis nach Brandanschlägen vor Gericht"
http://www.dernewsticker.de/news.php?id=64364
[Meldung vom: 25. November 2008, 13:46 Uhr - Zugriff am: 25. November 2008, 20:33 Uhr]